Panta Rhei - Wege zum ganzheitlichen Wachstum
Panta Rhei

Wege für ganzheitliches Wachstum.
Panta Rhei - Wege zum ganzheitlichen Wachstum

Ganzheitliches Wissen





Flying



Flying ist ein tänzerisch-fließender meditativer Bewegungsablauf mit vielen Schritten, bewegungs- als auch entwicklungsmäßig.  Man lernt sich selbst als Beobachter zu sehen und sich in einem gesunden  balancierten Fluss zu erleben. Sehr schnell, Schritt für Schritt setzt eine Öffnung kleiner Blockaden ein, vor allem in den Gelenken. Der Chi-Fluss wird  aktiviert und mit jedem Schritt balancierst du deine Meridiane, Yin und Yang, gehst in dein Zentrum, kommst so in deine Kraft und dein Leben. Im Laufe der Zeit lernst du dich selbst kennen, dich respektieren und lieben. Von hier aus beginnst du aus Mustern auszusteigen und Transformation beginnt. Transformation auf körperlicher Ebene, Transformation auf seelischer Ebene, der Gefühlswelten sozusagen, und Klarheit in deinen Gedanken tritt ein. Je klarer du bist, umso mehr kannst du dem, dem du gibst helfen, in Balance zu gelangen und bei sich anzukommen. Das ist dann mehr als Massage. Dies wird eine sehr intensive, sanfte, bewegte, herausfordernde, lebendige, lustige, über Grenzen gehende Zeit.  Eine gemeinsame Zeit der Transformation.

Navigatoren einst und heute.

„Star come, star go, island come, island go. I am the center of the universe" ist das Bewusstsein eines Navigatoren-Kahunas jeden Augenblick seines Lebens. Bisweilen waren ganze Sippen - oft mit völlig unberechenbaren und willkürlichen Häuptlingen – auf den Booten unterwegs irgendwo zwischen Hawaii und Tahiti um zum Beispiel neue Inseln zu finden. Wenn die Steuerleute auf hoher See dann nicht hundert Prozent bei sich gewesen wären, wenn sie sich den kleinsten Fehler, die aller kleinste Irritation erlaubt hätten, statt sich als Zentrum des Universums zu fühlen, wäre das unter Umständen der Untergang der ganzen Sippe gewesen. Kahu ist neben anderem ein Navigator-Kahuna. Und auch in dieser (heutigen) Ausbildung geht es um Navigation. „Der Körper ist dein Fahrzeug, mit dem du durchs Leben steuerst." fährt Ho’okahi fort,„Wenn du einen Augenblick unbewusst bist und ein Kind totfährst, willst du dann sagen: Oh, Entschuldigung, tut mir leid? Es geht darum, mit dem Körper vollkommen bewusst, vollkommen präsent im Hier und Jetzt zu sein, so dass du dein „Fahrzeug" fließend und harmonisch durch alle Bereiche des Lebens steuern kannst. Von hier aus - vollkommen präsent im Körper - öffnen sich Türen in andere Ebenen der Wahrnehmung. Die Navigatoren erreichten durch dieses Training schließlich eine solche Erweiterung des Bewusstseins, dass sie z.B. am Geschmack des Meerwassers erkennen konnten, in welchem Teil des Ozeans sie sich befanden. Kahu sagt, einige von den berühmtesten der Navigatoren- Kahuna, von denen abends am Feuer erzählt wurde, waren - blind

Die Grundlage: "Flying"

Mit "Flying", Fliegen, als Grundlage der hawaiianischen Körperarbeit ist der Navigatorenschritt gemeint, eine flotte, komplexe Bewegungsübung, die Koordination, Balance und Fließen im Körper und in der Psyche bewirkt. Es stammt aus der uralten Kahuna-Tradition, der Ausbildung für Navigatoren. Der Name Fliegen bezieht sich auf den Fregattvogel, der morgens von den Klippen los fliegt, den ganzen Tag mit wenigen Flügelschlägen über dem Meer segelt und erst abends wieder ans Land zurückkehrt. Anders als z.B. Möwen kann er sich nicht auf dem Wasser niederlassen. Auch beim Flying kann man erleben, wie einen schließlich die Bewegung ohne Anstrengung fast unendlich weiter träg und und wie sich durch die fließende ewegung Türen zu neuen Bewusstseinsebenen im Innern öffnen.

Veränderungen im körperlichen Bewegungsmuster bewirken auch sofort Veränderungen und Ausdehnung auf der psychischen Ebene. Der Körper kommt in Balance, alle Sinne werden klar und aktiv, das Bewusstsein dehnt sich aus, neue Kraftquellen tun sich auf. Bevor Kahunas etwas über die Sterne, den Wind das Meer, seine Strömungen, Tiefen und Untiefen lernten, mussten sie zuerst sich selber in allen Tiefen kennen. Ihr spezielles Körpertraining mit verschiedenen "Schritten", wie z. B. der Fregattvogel-Schritt, diente dazu, vollkommene Balance und Beweglichkeit des Körpers zu erreichen und gleichzeitig alle Ebenen der Psyche kennen zu lernen und zu integrieren.

Wenn sie dann später mit ihren ganzen Sippen auf den Schiffen unterwegs zu neuen Inseln waren, mussten sie vollkommen in Balance und innerlich zentriert sein, durften sich nicht von ihrem oft unberechenbaren Häuptling oder einer drohenden Gefahr irritieren lassen, sondern sie mussten unbeirrt mit ihren wachen "übersinnlichen" Fähigkeiten den Kurs weisen, den sie als richtigen erkannt hatten. Dank ihrer Ausbildung konnten sie selbst am Tage die Sterne sehen.

In erster Linie verstanden sie sich

jedoch als Steuerleute durchs Meer des Lebens

Durch ihr tiefes Verständnis des eigenen Körpers und der Vorgänge in ihrer Psyche gelangten die Navigatoren zu einem ebenso tiefen Verständnis aller Lebewesen und aller Vorgänge in ihrer Umwelt. Denn sie sahen auch alle "Dinge" als lebendige Wesen, die nach den gleichen Prinzipien funktionieren, wie sie selber. Mit diesem Gefühl für sich selber und für alle Wesen waren sie schließlich Experten für elegantes Navigieren, draußen in der Weite des Ozeans, aber genauso an Land in allen anderen Bereichen des Lebens. Kahuna Abraham Kauaii (Aua'ia Maka'i'ole, er ist hier mit "Kahu"gemeint) selber ein Navigator-Kahuna aus Hawaii, erzählt:

Navigatoren in den alten Tagen mussten höchste Meister sein, denn sie hatten schwere Verantwortung draußen auf dem Ozean. Ihre Fähigkeit hielt alle am Leben. Und sie benötigten Fertigkeiten jenseits der Kenntnis der Elemente und jenseits der Selbstkenntnis. Sie mussten die Häuptlinge verstehen, denn viele Häuptlinge waren völlig unberechenbar. Also wurden sie in ihrem Handwerk trainiert, sich selbst zu übertreffen, damit es zu keinen Fehler kommen konnte. Um eine Vorstellung von der Tiefe ihrer Fähigkeiten zu geben: Die meisten der großen legendären Navigatoren waren blind. Ihre Sinne waren geschärft, sie kannten den Namen einer jeden Welle auf dem Meer, woher sie kam und wohin sie ging. Und sie kannten den Geschmack eines jeden Teils des Ozeans, und so  nvigierten sie also, nach dem Geschmack, nach dem Gefühl der Wellen, die gegen das Boot schlugen. Jede Welle hatte einen Namen, jede Welle kam von einer bestimmten Insel. Diese Übung (das Flying) bringt dich körperlich ins Gleichgewicht. Wenn du das erreicht hast, heißt das, dass du bewusst und unbewusst Gleichgewicht in deiner Psychischen Basis erreicht hast.

In dieser Bewegung kann man einen Zustand von persönlicher körperlicher und psychischer Glückseligkeit erleben; dann, wenn alles in Balance ist, in einem völligen kosmischen Gleichgewicht. Das ist der Zustand, in dem die meisten Heilungen geschehen .. überall auf der Welt

 



Angelika Ruhdorfer - Telefon 0664/1263196 - Email angelika@pantarhei-zentrum.at
Webdesign by web2future.at